Die Funktion der Membranpumpe beruht auf der Hubbewegung einer flexiblen Membran, die durch einen Exzenter oder Druckluft mechanisch angetrieben wird. Diese Bewegung erzeugt Saug- und Druckzyklen. Kugel- oder Klappenventile auf der Saug- und Druckseite steuern den Produktfluss. Beim Abwärtshub saugt die Membran das Medium an, beim entgegengesetzten Takt stösst sie es aus. Der kontinuierliche Wechsel erzeugt einen Förderstrom.
Die Doppelmembranbauweise führt zu weniger Pulsation. Um dieser zusätzlich entgegenzuwirken und einen gleichmässigeren Förderstrom zu gewährleisten, können Pulsationsdämpfer eingesetzt werden.
Dosieren, Fördern, Entleeren und Umpumpen
Bis abrasive, korrosive, gashaltige und partikelbeladene Medien
Dosieren, Fördern, Entleeren und Umpumpen
Bis abrasive, korrosive, gashaltige und partikelbeladene Medien



Bis abrasive, korrosive, gashaltige und partikelbeladene Medien
Speziell für die Beschickung von Kammerfilterpressen entwickelt: Dosieren, Fördern, Beschicken, Zuführen
bis abrasive, korrosive, gashaltige und partikelbeladene Medien
Fördern, Entleeren und Umpumpen
Pulverförmige Medien


Dosieren, Fördern, Entleeren und Umpumpen
Bis abrasive, korrosive, gashaltige und partikelbeladene Medien
Der Luftverbrauch der pneumatisch angetriebenen Druckluft-Membranpumpe wird in Normkubikmetern (Nm³/min) angegeben. Dabei beziehen sich die Normbedingungen auf:
Je nach Hersteller ist sowohl ölfreie als auch geölte Luft für den Betrieb vorgesehen. Tapflo-Druckluftmembranpumpen arbeiten ohne Schmierung. Das erspart nicht nur ständige Kontrolle eines Ölers, sondern vermeidet auch Ölnebel in der Umgebung der Druckluftmembranpumpen.
Ja, EHEDG-zertifizierte Druckluftmembranpumpen sind speziell für aseptische Anwendungen entwickelt. Sie ermöglichen CIP-/SIP-Reinigung, verhindern Bakterienwachstum durch hygienisches Design und eignen sich dank Edelstahlgehäuse sowie schonender Förderung ideal für sensible Produkte.
Der Kaufpreis einer Druckluftmembranpumpe ist erheblich niedriger als bei einer Membranpumpe die elektrisch angetrieben wird. Die Betriebskosten einer Elektromembranpumpe sind jedoch wesentlich geringer, sodass sich je nach Betriebsweise die Investition schon nach etwa 3 Jahren gegenüber den Druckluftkosten amortisiert hat.
Mit einem Druckregler kann der gewünschte Förderdruck eingestellt werden. Mit einem Nadelventil die Hubfrequenz eingestellt und die Fördermenge stufenlos über die Luftmenge reguliert werden. So wird die Pumpe effizient und genau am Betriebspunkt betrieben.
Druckluftmembranpumpen bauen einen starken Unterdruck (Vakuum) auf. Je nach Pumpengrösse können sie bis zu 5 m trocken und 8 m gefüllt ansaugen.
Der richtige Luftdruck ist entscheidend für eine zuverlässige und effiziente Pumpenleistung. Zu niedriger Druck reduziert Fördermenge und Leistung, während zu hoher Druck Membranen und Pumpenteile unnötig belastet und deren Lebensdauer verkürzt. Ein möglichst kurzer Schlauch bei der Druckluftzufuhr ist immer von Vorteil.
Membranrisse lassen sich durch optimierte Membranmaterialien, den korrekten Betriebsdruck und eine angepasste Pumpengeschwindigkeit vermeiden. Regelmässige Wartung und Inspektionen helfen zusätzlich, Verschleiss frühzeitig zu erkennen.
Zu kleine oder falsch dimensionierte Rohrleitungen können Kavitation und Druckverluste verursachen. Die passende Rohrleitungsgrösse verbessert den Flüssigkeitsstrom und schützt die Pumpe vor Schäden. Eine zu hohe Pumpengeschwindigkeit kann dazu führen, dass sich die Pumpenkammern nicht vollständig füllen. Durch die richtige Einstellung der Geschwindigkeit wird eine gleichmäßige und effiziente Förderung sichergestellt.
Oft läuft die Pumpe zu schnell oder der Luftdruck ist zu hoch. Dadurch bleibt für die flexible Membran nicht genügend Zeit, um die Pumpenkammern vollständig zu füllen. Wenn die Hubzahl reduziert wird, ist oft wieder ein normales Ansaugen und Fördern möglich.
Verunreinigung oder verschlissene Ventile können den Flüssigkeitsfluss stören. Eine Reinigung oder der Austausch der Ventile stellt die Leistung meist wieder her.
Durch den Einsatz von chemisch beständigen Materialien, wie Edelstahl oder PTFE lassen sich selbst bei aggressiven oder abrasiven Medien ausgezeichnete Standzeiten erreichen.