Funktionsweise der Exzenterschneckenpumpe
Der Rotor ist eine Förderschnecke mit einer Steigung x, die sich exzentrisch im Stator dreht. Das feststehende Gegenstück ist eine passende Innenschnecke mit doppelter Steigung 2x. Durch die Rotation entstehen abgedichtete Förderräume, die das Medium mit gleichmässigem Förderstrom und geringen Scherkräften von der Einlass- zur Auslassseite transportieren. Durch Änderung der Drehrichtung kann die Förderrichtung umgekehrt werden – diese Flexibilität ist jedoch nicht bei allen Modellen gegeben und hängt von der spezifischen Bauart ab.
Dosieren, Fördern, Entleeren und Reversieren von kleinen Dosiermengen
bis abrasive, korrosive, gashaltige und partikelbeladene Medien
Dosieren, Fördern, Abfüllen, Entleeren und Reversieren
abrasiv, korrosiv, gashaltig und partikelbeladen
Entleeren, Dosieren und Fördern
bis abrasive, korrosive, gahaltige und partikelbeladene Medien
Dosieren, Fördern, Beschicken, Zuführen und Entleeren – Einsatz meist zur Dosierung von entwässerten Schlämmen
bis abrasive, korrosive, pastöse und partikelbeladene Medien
Dosieren, Fördern und Entleeren und reversieren
Bis abrasive, korrosive, gashaltige und partikelbeladene Medien
Zentrale Pumpe zum Eintrag von Substraten in Biogas-Anlagen. Meist für die Einbringung von Substraten in Fermenter eingesetzt.
Fördern abrasive, korrosive, gashaltige und partikelbeladene Medien
Bei der Wahl des Statorwerkstoffs (z. B. NBR, EPDM, FKM) wird auf mehrere Aspekte geachtet, um die Lebensdauer zu maximieren. Chemische Verträglichkeit, Abrasivität des Mediums sowie Betriebstemperatur bestimmen massgeblich die optimale Materialauswahl – besonders bei chemisch aggressiven Medien.
Ein steigender Differenzdruck erhöht die Rückströmung an den Dichtstellen, was zu erhöhtem Verschleiss führt. Eine korrekte Auslegung der Pumpe auf den benötigten Betriebsdruck ist entscheidend, um Standzeiten zu maximieren und Ausfallzeiten zu minimieren.
Die optimale Drehzahl hängt von der Viskosität, dem Feststoffanteil und der Scherempfindlichkeit des Mediums ab. Niedrige Drehzahlen reduzieren Verschleiss und schonen das Produkt, während höhere Drehzahlen die Pumpenleistung erhöhen, jedoch die Lebensdauer beeinträchtigen können.
Eine Rachentrichterpumpe ist ideal für nicht frei fliessende, hochviskose oder stichfeste Medien wie industrielle Schlämme oder entwässerte Klärschlämme. Der Einfülltrichter und eine Vorförderschnecke verbessern die Zuführung.
Die Anzahl der Stufen beeinflusst direkt den erreichbaren Druck. Mehrstufige Pumpen ermöglichen höhere Differenzdrücke, während einstufige Varianten für geringeren Druck ausgelegt sind.
Trockenlauf führt innerhalb kürzester Zeit zu Schäden am Stator. Schutzmassnahmen umfassen Trockenlaufschutzsensoren, Temperaturüberwachung oder Durchflussmessung, um die Pumpe bei fehlendem Medium automatisch abzuschalten.
Die Fördermenge ist direkt proportional zur Drehzahl und kann über Frequenzumrichter exakt gesteuert werden. Dadurch lässt sich das Medium präzise dosieren – ideal für anspruchsvolle Dosieraufgaben.
Das Funktionsprinzip basiert auf einem exzentrischen rotierenden Rotor, der sich im feststehenden Stator dreht und dabei das Medium über den abgedichteten Hohlraum der Gewindestruktur kontinuierlich und schonend von der Einlass- zur Auslassseite transportiert.
Die Lebensdauer wird massgeblich durch Mediumseigenschaften (Abrasivität, Viskosität), Betriebsparameter (Druck, Drehzahl) sowie Wartung und Materialwahl beeinflusst. Eine korrekte Auslegung und regelmässige Inspektion sind entscheidend für einen wirtschaftlichen Betrieb.
Auch bei beengten Platzverhältnissen gibt es verschiedene technische Lösungen:
Kompakte Bauweise: Eine Pumpe kann mit einem Kegelradgetriebemotor ausgestattet werden. Dadurch wird die Bauform deutlich kompakter.
Flexible Montage: Drehkolben- und Exzenterschneckenpumpen können auch wandmontiert werden und benötigen somit weniger Stellfläche.
Es gibt mehrere mögliche Ursachen für eine zu geringe Förderkapazität:
Verschleiss von Bauteilen: In diesen Fällen fehlt oft die notwendige Abdichtung, wodurch die Durchflussmenge sinkt.
Falsche Pumpenauslegung: Die Pumpe ist möglicherweise zu schwach dimensioniert für die Anwendung (z. B. zu hoher Gegendruck, zu grosse Fördermengen oder ungeeignetes Medium).